Die junge Prostituierte Paula wendet sich gegen die Darstellung der Prostitution in EMMA von Alice Schwarzer und Bettina Flitner
Initiative Fair Paysex gegen Zwangsprostitution

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Während noch in Presse, Fernsehen und von div. Organisationen das gesamte Erotik-Dienstleistungsgewerbe mit Zwangsprostitution und Zwielicht beständig in einen Topf geworfen wird, haben sich spätestens seit der Aufhebung der Sittenwidrigkeit unseres Gewerbes in Deutschland am 1. Januar 2002, überwiegende Teile des Lustgewerbes längst abgekoppelt von Rotlichtkriminalität, Zuhälterei und Zwang.

Sehr viele Erotik-Dienstleistende bestimmen selbst, ob, wann, wo und mit welchem Freier sie tätig sein wollen. - Die Freier wiederum begegnen ihren LustbegleiterInnen mit wachsender Sensibilität und Respekt.

Eine überwiegende Anzahl von Erotik-Agenturen und kleineren Freudenhäusern haben sich seit diesem Zeitpunkt zu modernen Unternehmen mit transparenten Strukturen und fairen Bedingungen für die dort Tätigen gewandelt.

Ungeachtet dieser Entwicklung stellen tonangebende Einzelpersonen, Medien und manche SozialarbeiterInnen, denen nähere Berührung, sowie direkte Erfahrung mit dem Gewerbe in seiner Vielfältigkeit und damit breites Expertenwissen fehlen, ErotikdienstleisterInnen weiterhin als fehlgeleitete Opfer ohne Handlungsmacht hin und setzen Freudenhausbetreiber generell mit Zuhältern und skrupellosen Menschenhändlern gleich. - Von Teilen des alten, radikalen Feminismus werden gar Freier pauschal zu Gewalttätern erklärt, die es zu bestrafen gilt.

Die Initiative Fair Paysex,
die sich abgrenzt gegen Zwangsprostitution und Rotlichtkriminalität,
getragen von Tätigen aus dem Erotik-Dienstleistungsgewerbe,
will anschaulich machen, wie sehr sich die Realität
von selbstbestimmten Erotik-DienstleisterInnen, Freiern,
Agenturen und Freudenhäusern
von diesen hartnäckig verbreiteten Vorstellungen unterscheidet.

Initiative Fair Paysex von selbstbestimmten Prostituierten und verantwortungsbewussten Freiern


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