Für selbstbestimmte Erotik-Dienstleisterinnen
ist die Bezeichnung
"Prostituierte" nicht adäquat.

Abenteuer Hure - von derv Prostituierten Nora
Fair Paysex gegen Zwang und Zwielicht                     

"Sich prostituieren" heisst lt. Duden "sich bloßstellen", "sich preisgeben". Eine Prostituierte ist danach eine Frau, die sich gewerbsmässig Männern zum Geschlechtsverkehr "zur Verfügung stellt", die sich "zur Unzucht preisgibt".

Wir, die wir selbstbestimmt tätig sind, stellen uns jedoch nicht (von uns aus!) bloß. Erst recht geben wir uns niemandem preis (ausser im abgesprochenen, erotischen Spiel).

Die Bedeutung des zugrunde liegenden lateinischen Wortes: prostituere = (sich) voranstellen erfüllen wir in der Regel ebenfalls nicht.

 
Abenteuer Hure - von derv Prostituierten Nora
Eine sich bedeckt haltende Vielzehl, wenn nicht soger die Mehrheit von uns sind keine Dulderinnen ohne Selbstachtung, wie es die Bezeichnung "Prostituierte" ausdrückt.
          

Die wichtigste Voraussetzung für unsere Tätigkeit ist neben einem ausgeprägten Interesse an Erotik ein sicheres Gefühl für die Unverletzlichkeit der eigenen Grenzen. Nur diese Sicherheit versetzt eine risikobewusste Frau überhaupt erst in die Lage, einen Freier, den sie zunächst gar nicht kennt, zu verführen, ihn sehr nahe an sich heran zu lassen, ohne Angst vor Grenzverletzung. Nur so kann sie aufmerksam aber gelassen die Begegnung als mehr oder weniger erotisches Abenteuer erleben.

Einen Freier, zu dem sie keinen Draht findet, lehnt eine professionelle Lustbegleiterin, die auf ihr Wohlergehen bedacht ist und ihren Job noch für längere Zeit mit etwas Vergnügen ausüben möchte, von vornherein ab!

Unter solchen Voraussetzungen, so bestätigt das unsere langjährige Erfahrung, kommt es nur sehr selten zu ernsthaften Übergriffsversuchen von Seiten der Freier.
Tritt ein solcher Fall ein, bedeutet dies das sofortige Ende des intimen Beisammenseins. Ggf. erstatten ihm die betreffende Frau und ggf. die Agentur/Freudenhaus anteilig das gezahlte Honorar zurück und schicken den Freier weg.

Frauen, die im Rahmen eines sensibel geführten Freudenhauses arbeiten, haben es in einer solchen Situation leichter, als Kolleginnen, die ganz auf sich allein gestellt sind. Im Freudenhaus kümmert sich das Management um den schwierigen Gast, während sich die betreffende Frau aus der Bedrängnis bringen kann.

Eine auf längere Sicht erfolgreiche Erotikdienstleisterin muss über ausreichende soziale und kommunikative Kompetenz verfügen, um das Spiel zwischen Verführung, Führung und Hingabe zu beherrschen.

Sie ist eine professionelle Praktikerin der Erotik. Richtige Berufsbezeichnungen wären demnach z.B:
Eropraktikerin oder Lustbegleiterin

 


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